武當三豐太極拳

 

Wudang Sanfeng Taijiquan

Wudang Gemälde von Zhang Sanfeng

 

Der Legende nach lebte zur Zeit der Song Dynastie (960 - 1127) ein daoistischer Mönch mit dem Namen Zhang Sanfeng in den Wudang-Bergen.

Eines Tages beobachtete er den Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich. Die Schlange wich den “harten“ und schnellen Stößen des Kranichschnabels mit “weichen“ und runden Bewegungen aus, bis der Kranich erschöpft aufgeben musste.

Aus diesem Kampf leitete er die Prinzipien des “weichen Kämpfens“ ab und erschuf daraufhin in Verbindung mit der daoistischen Philosophie von Yin und Yang und daoistischen Atemübungen, die 13 Grundbewegungen des Taijiquan: Die 8 Handbewegungen und die 5 Schrittarten. Aus diesen entstand die 13er Taiji Form der Wudang-Berge.

Das Taijiquan der Wudang-Berge ist von überraschender Einfachheit und Natürlichkeit, die Bewegungen sind rund und fließend und lassen die Prinzipien von Yin und Yang allzeit erkennen. Wie ziehende Wolken und fließendes Wasser bewegt man sich und kultiviert dabei im Inneren Jing, Qi und Shen und äußerlich die Muskeln, Knochen und Sehnen. Die Leitbahnen werden geöffnet und belebt, Geist und Körper verschmelzen zu einer Einheit.

In meiner Schule unterrichte ich Wudang Taijiquan in der Sanfeng Pai Tradition wie ich es von Yürgen Oster gelernt habe.